Gewalt gegen Zugbegleiter: Der Staat ist gefordert

Was sich gestern in Rheinland-Pfalz ereignet hat, macht betroffen und traurig.
Ein Zugbegleiter kontrolliert eine Fahrkarte.
Er übt seine dienstlichen Pflichten aus und handelt im Rahmen der geltenden Regeln.

Der 36-jährige Zugbegleiter und Familienvater Serkan C. ist infolge eines gewaltsamen Angriffs seinen schweren Verletzungen erlegen.
Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden, seinen Kolleginnen und Kollegen sowie allen, die diesen Verlust nun verarbeiten müssen.

Das Leid der Angehörigen verdient Respekt, Anteilnahme und Würde.

Zugleich wirft diese Tat Fragen auf, die eine öffentliche und politische Auseinandersetzung erfordern.
Ein funktionierender Rechtsstaat trägt Verantwortung für den Schutz derjenigen, die täglich Regeln durchsetzen und im Dienst der Allgemeinheit handeln.

Es ist aus unserer Sicht notwendig, die staatlichen Schutzmechanismen kontinuierlich zu überprüfen und dort zu stärken, wo Defizite wahrgenommen werden.
Dazu zählen eine angemessene Präsenz der Sicherheitsbehörden, wirksame Kontrollen im Rahmen des geltenden Rechts sowie die konsequente Anwendung bestehender ausländer- und strafrechtlicher Vorschriften gegenüber Personen, die schwere Straftaten begehen und kein Aufenthaltsrecht besitzen.

Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Opfer von Gewalt muss im Zentrum staatlichen Handelns stehen.
Rheinland-Pfalz braucht einen handlungsfähigen Rechtsstaat, der Sicherheit gewährleistet, Recht durchsetzt und Verantwortung übernimmt.

Diese Fragen sind Gegenstand politischer Entscheidungen.
Deshalb geht es auch am 22.03.2026 in Rheinland-Pfalz um grundlegende Weichenstellungen für Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und staatliche Verantwortung.

Gemeinsam für die Region

André Braselmann
ist ein unabhängiger Freier Journalist aus der Verbandsgemeinde Rülzheim in der Region Südpfalz.
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