Donnerstag, Juli 18, 2024
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Kreistagssitzung informiert über vorzeitige Beendigung der Amtszeit

In einer persönlichen Erklärung habe ich am Ende der heutigen Kreistagssitzung (25. Sept.) darüber informiert, dass ich mein Mandat als frei gewählter Landrat zum 30. November des nächsten Jahres niederlegen werde. Neuwahlen werden im Rahmen der rheinland-pfälzischen Kommunalwahlen im Juni 2024 stattfinden. Das spart Bürgerinnen und Bürgern viel Aufwand.

Ich habe lange und reiflich darüber nachgedacht diesen Schritt zu gehen. Wer mich kennt weiß, dass ich mich als Landrat mit Leib und Seele für die Belange unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Entwicklung unseres Landkreises einsetze.

Seit mittlerweile 32 Jahren bin ich an verantwortlicher Stelle für den Landkreis aktiv. Davon zehn Jahre als Kreisbeigeordneter und bis dato 22 Jahre als Landrat. Und nach wie vor bereitet es mir sehr viel Freude die an- und bevorstehenden Herausforderungen zu meistern und selbst mit wenigen Finanzmitteln zu beweisen, dass es möglich ist als Kommune Gegenwart und Zukunft mitzugestalten.

Von Anfang an war es mein Ziel, den Landkreis Germersheim zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig positiv zu entwickeln. Dank der Unterstützung aus der Bevölkerung, der Kommunen, der unzähligen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren sowie vielen weiteren Partnern aus Gesellschaft, Wirtschaft, Sport und Kultur haben wir in den zurückliegenden Jahren sehr viele Erfolge erreicht und wichtige Projekte für unsere Region realisieren können. Der Landkreis kann, wie ich finde, auf 20 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.

Statt bis zum Ende der regulären Amtszeit, am 18. Oktober 2025, als Landrat zu wirken, erscheint es mir sinnvoll, bereits ein Jahr zuvor einem jüngeren Nachfolger oder einer Nachfolgerin die Möglichkeit zu eröffnen im Rahmen der Kommunalwahlen ein Votum zu erhalten, das auf einer sicherlich größeren Wahlbeteiligung basiert, als dies bei einer Solitärwahl der Fall gewesen wäre. Außerdem wird dann der neue gewählte Kreistag unter der Führung eines neuen Landrats oder einer neuen Landrätin die Arbeit aufnehmen ohne nochmals den Turbulenzen einer Landratswahl ausgesetzt zu sein.

Der Wechsel an der Spitze des Landkreises kann also ein Jahr eher stattfinden. Seien Sie versichert, dass ich bis dahin meiner Arbeit mit ungebrochenem Elan und mit Freude nachgehen werde.

Quelle: Dr. Fritz Brechtel auf Facebook

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