Offenbach an der Queich. Der Birkenhördter Bürgermeister Ackermann hatte in Offenbach an der Queich zu einer Mahnwache gegen die AfD aufgerufen. Doch der erhoffte große Zulauf blieb offenbar aus. Nach den vorliegenden Informationen versammelten sich lediglich rund 30 bis 35 Menschen an der Örtlichkeit.
Für Ackermann eher ein politischer Reinfall
Gemessen am politischen Anspruch der Veranstaltung fällt die sichtbare Resonanz eher ernüchternd aus. Statt einer größeren Menschenmenge versammelten sich lediglich einige Dutzend Teilnehmer.
Für Herrn Ackermann dürfte die Veranstaltung damit eher ein Reinfall als ein großer Mobilisierungserfolg gewesen sein.
Natürlich kann eine Mahnwache auch mit wenigen Teilnehmern ein politisches Zeichen setzen. Wer allerdings öffentlich zu einer solchen Veranstaltung aufruft, muss sich am Ende auch daran messen lassen, wie viele Menschen tatsächlich dem Aufruf folgen.
Große politische Botschaft, kleine Kulisse
Die Mahnwache richtete sich ausdrücklich gegen die AfD. Der politische Anlass war damit klar formuliert. Die tatsächliche Beteiligung blieb jedoch überschaubar.
Gerade dieser Gegensatz macht die Veranstaltung bemerkenswert:
Der Aufruf war deutlich größer als die sichtbare Resonanz.
Ob Ackermann mit der Teilnehmerzahl zufrieden sein kann, dürfte daher zumindest diskutabel sein. Für einen Bürgermeister, der zu einer öffentlichen politischen Veranstaltung mobilisiert, wäre vermutlich mehr Zuspruch zu erwarten gewesen.
Der springende Punkt
Politischer Protest braucht nicht zwangsläufig eine große Menschenmenge. Trotzdem ist die Teilnehmerzahl ein sichtbares Zeichen dafür, wie gut ein Aufruf tatsächlich verfängt.
In Offenbach an der Queich blieb die Mahnwache nach dem vorliegenden Bild jedenfalls eine Veranstaltung im überschaubaren Kreis – und damit für Herrn Ackermann wohl eher ein Reinfall als ein beeindruckender Mobilisierungserfolg.
André Braselmann
Ich bin unabhängiger freier Journalist aus der Verbandsgemeinde Rülzheim in der Südpfalz.
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